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Twitter: Die Punkte verbinden am Beispiel Erdbeben in China

Mai 13, 2008 · No Comments

Gestern hat in China die Erde gebebt. Die erste “Nachrichtenagentur” die dies berichtete war Twitter, mehrere Minuten bevor das USGS (offizielle Institution das u.a. über Naturkatastrophen informiert) und eine Stunde bevor CNN berichteteten. (Techmeme, Scoble, Search Engine Land, Online Journalism blog)

In diesem Fall hätte Twitter wenig zur Rettung einzelner Menschen beitragen können, doch im digitalen Zeitalter sind drei Minuten eine Menge. Je nach Ereignis können drei Minuten Menschenleben oder Millionen bedeuten. Angenommen, ein Politiker oder der Geschäftsführer eines DAX 30 Unternehmens tritt zurück. An der Börse könnte man mit diesen Informationen mit Sicherheit profitieren, vor kurzem noch habe ich irgendwo gelesen, dass Trader mit automatisierten Programmen arbeiten, die gemäß bestimmter Regeln die Geschäfte abwickeln, Papiere dabei oft nicht länger als 60 Sekunden “besitzen”.

Wäre ich VC, dann würde ich genau dort investieren, kann doch nicht so schwer sein. Wo es um viel Geld geht, kann man leider auch viel Geld machen.

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Wir müssen auch erst lernen mit Social Media und Networks umzugehen

Mai 9, 2008 · No Comments

Dies ist kein Vorwurf, lediglich eine Anmerkung - note to self, sozusagen.

In den letzten Wochen kamen vermehrt Einladungen zu Events über verschiedene Netzwerke rein. Ich wurde also insbesondere über Xing, Facebook via Amiando und per Mal angesprochen, manchmal auch über zwei verschiedene Einlader. Selbst als ich über den einen Weg schon zu- oder abgesagt hatte.

In meinen Augen ist die Vorgehensweise schon richtig, allein wir (PRler, Event-Planer, “Social Media Berater”) müssen sehr genau planen, vermutlich doch wieder die gute alte Excel-Liste bemühen oder uns auf einen Kanal beschränken. Denn natürlich freut sich die Zielgruppe über die Einladung, aber bei der dritten Nachricht wirds doof. Insbesondere dann, wenn man z. B. auf einem der Panels zur Veranstaltung sitzt!

So ist es nunmal, wenn man neue Technologien und Mechanismen einsetzt, man muss den Modus Operandi erstmal finetunen.

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Xing: Web 2.0 in erfolgreich

Mai 6, 2008 · No Comments

Gestern hat Xing seine Quartalszahlen veröffentlicht, die wurden dann auf Twitter kurz und u.a. bei Robert Basic ausführlich analysiert. Robert argumentiert zwar pro Xing, ist aber eigentlich nicht sonderlich begeistert.

Ich bleibe aber dabei: Xing schafft es in D nicht, einer breiten Masse
von arbeitenden Menschen den Wert eines solchen Netzwerks zu
vermitteln. Insofern werden große Potentiale verschenkt. Das momentane
Ergebnis ist nett und ernährt über 100 Mitarbeiter, es ist aber nicht
exzellent imho.

Gleichzeitig stellt er jedoch heraus, was meiner Meinung nach ganz entscheident ist: Das Xing Profit macht. Das Xing über ein funktionierendes Geschäftsmodell verfügt. Klar, könnte der Wachstum größer sein. Und selbstredend hat jeder Marketing-Profi/Praktikant/Blogger seine eigene Vorstellung davon, wie er ein Unternehmen, dass sich – zwar konservativ – aber dennoch profitabel durchs Web 2.0 Gewässer bewegt, vermarkten würde. Zu beweisen ist, ob eine andere Marketingstrategie erfolgreicher wird.
Wir werden möglicherweise bald mehr wissen, denn die Stelle des On-/Offline Marketing Manager ist nicht mehr gelistet, scheinbar also besetzt.

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Ach was Klimaschutz. Ist doch egal.

April 25, 2008 · No Comments

Nehmen wir mal an, ein Radiosender hätte ein gewisse Anzahl Zuhörer. Hat er nicht auch eine gewisse Verantwortung? Und sollte man dieser nicht auch irgendwie gerecht werden, in der heutigen Zeit?

Ich staunte nicht schlecht, als unter Carolas Surftipps auch ein Hinweis auf ein neues Hop-On Wegwerfhandy war. Dieses Konzept erschließt sich mir nicht, schon gar nicht vor dem Hintergrund, dass man ja bei jedem Kauf den ganzen Stress mit Personalausweis etc. hat - diesen Sign-Up muss es bei diesen Handys erst recht geben, damit der Missbrauch nicht noch erleichtert wird. Das einzige was dieses Konzept beinhaltet, ist die Produktion von noch mehr Technik-Schrott. Mal schauen, vielleicht kann unser Lieblingskünstler die richtige Antwort geben.

Wenn schon Wegwerfhandy, dann bitte dieses.

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Hoch-Zeit

April 25, 2008 · No Comments

Immer am Abend, meist so gegen 18:20 Uhr. Dann können die Nachbarn an einem interessanten Schauspiel teilhaben. Ich komme nach Hause, stelle mein Fahrrad ab und strahle schon. Meist wartet Jakob schon am Wohnzimmerfenster (gehalten von seiner Mutter) und guckt. Wenn er mich erkennt, fängt er an zu strahlen. Dann winke ich. Er lacht. Dann spiele ich mit ihm Verstecken. Er kreischt vor Vergnügen. Das geht dann ein paar Mal so und wenn ich durch die Wohnungtür komme, ist der Stress des Tages schon fast vergessen – freitags klappt das am Besten.

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1blu Update

April 25, 2008 · No Comments

1blu hat sich gemeldet. Wiederherstellung der Daten ist keine Option, als Wiedergutmachung erhalte ich eine Monatsgebühr gutgeschrieben - wenn ich ein Fax schicke und darum bitte…

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Wie sage ich es meinem Kunden richtig - 1blu

April 22, 2008 · 2 Comments

In letzter Zeit summiert es sich, wie Wolfgang in einem direkten Tweet bemerkte. Heute ist der Webhoster 1blu der Blitzableiter.

Durch Zufall habe ich heute festgestellt, dass in meinem 1blu-Webspace nix mehr drin ist. Null. 900+ MB hochgeladene Dateien, darunter u.a. viele Folgen von Vier Nasen tanken Super, einfach mal nicht mehr da. Dass ich jetzt ein Back-up einspielen kann etc. ist eine Sache, was mich ärgert ist die Kommunikation des Problems. Da war vor ein paar Tagen eine Email.

Sehr geehrte/r Frau/Herr Keil,

wir bedauern sehr, dass es aufgrund eines außerplanmäßigen Hardwaretauschs kurzfristig zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit Ihrer Internetpräsenz gekommen ist.
Die Erreichbarkeit Ihrer Domains ist nunmehr vollständig wieder hergestellt.

Bitte prüfen Sie, ob die Inhalte Ihrer Internet-Präsenz vollständig sind und spielen Sie bei Bedarf ein Backup der Daten Ihres Webspaces ein.
(…)
Wir entschuldigen uns ausdrücklich für die entstehenden Unannehmlichkeiten und danken Ihnen für Ihr Verständnis.

1. Ich habe ehrlich gesagt nach dem ersten Absatz aufgehört zu lesen. “wieder hergestellt” kam bei mir an. Gut, dachte ich. Danke für den Hinweis, mir ist nix aufgefallen.

2. Hier wurden Daten verloren, und das Telefonat mit der Hotline heute morgen hat klar gestellt, dass 1blu dies klar ist. Dann muss man das auch sagen, und nicht um den heißen Brei herum reden, “überprüfen Sie, ob die Inhalte vollständig ist”. Das ist ein Verscheigen der Tatsachen. Richtig wäre gewesen (und im ersten Absatz gleich mit zu nennen), “leider ist es bei dem Hardwaretausch zu Datenverlusten gekommen.” Auch die Aufforderung ist fehl am Platz: Mit Sicherheit gibt es Mechanismen mit denen sich überprüfen lässt, ob Datenmenge vor Crash=Datenmenge nach Crash, und bei allen Kunden, wo dies nicht der Fall ist, schickt man eine andere Email.

3. Der Abbinder ist der übliche Schwachsinn, den auch die Bahn bei Verspätungen gern zitiert. Wie kann man mir für mein Verständnis danken, ich habe kein Verständnis. Man kann mich höchstens darum bitten.

Aber was rege ich mich auf.

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Twitter-Freundschaften oder Twitter-Zwänge?

April 18, 2008 · 11 Comments

Wie du mir so ich dir.

Papa, der XXX hat aber zuerst…

Unfair, der hat aber viel mehr…

Twitter hat aus Kommunikationssicht ein tolles Konzept. Man darf folgen, wem man will (sofern dieser seine Updates freigegeben hat), und andere Menschen dürfen mir folgen, wenn sie wollen (und ich ihnen meine Updates freigebe). Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Ziemlich schnell nach dem Twitter “groß” wurde, sind dann Menschen auf die Idee gekommen, die besten “follower/following” Verhältnisse für A-Lister, C-Lister, Marketing und Katzen zu definieren. Und mit Twitter Karma ist es besonders einfach herauszufinden, wem man folgt und wer nicht folgt, um diesem dann zu schreiben, “ey folg mir du Arsch, ich folge dir doch auch”.

Dies soll kein Rant werden, allerdings habe ich gestern am Rande genau so eine Diskussion im Stream gesehen. Es gibt allerdings nicht nur den einen Twitter-Nutzer da draußen, sondern viele verschiedene Typen und die nutzen den Service wie SIE wollen.

Es gibt die Leute, die den Schwarm beobachten und mehr Leuten folgen als umgekehrt.
Es gibt Leute, die Twitter für ihr kleines Netzwerk benutzen und vielleicht noch ein paar bekannteren Namen folgen.
Nirgendwo steht geschrieben, dass man im Umkehrschluss folgen muss, im Gegenteil. Wenn ich z. B. PickiHH folge, dann weil mich interessiert, was sie schreibt. So ist jedenfalls der Kommunikationsvertrag, den ich mit ihr schließe. Nirgendwo darin steht, dass sie verpflichtet ist, mir ebenfalls zu folgen. Wer das erwartet, ist - jawoll - auf dem Holzweg.

Und, wenn wir ehrlich sind, ist genau dieser Annahme der Grund, warum Lobo, Scoble und wie sie alle heißen so vielen Menschen folgen. Jedermann denkt, cool, ich folge mal dem Lobo, der schreibt bestimmt spannende Dinge. Und der Lobo denkt, “Mmh, ja, whatever” und folgt zurück. Inflation. Irgendwann geht die Signal/Noise-Ratio gegen null und man denkt sich andere Lösungen aus. Klar möchte ich dem großen Schwarm folgen, aber ernsthaft, will ich die zB alle auf dem Handy als SMS haben? Nein. Aber ausgewählte schon. Das ist ein Problem, denn so simpel wir Twitter ist (und so soll es auch bleiben) dennoch fehlen ein paar Stellschrauben. Nun kann man Twitter einfach abschalten, die Device Updates abschalten (was für meine Art Twitter zu konsumieren aber nicht geht), sich ein Extra-Konto holen oder kapitulieren.

Der Punkt ist, Twitter hat im besten Fall für jedermann einen Nutzen. Man sollte sich nicht zu irgendwelchen Zwängen hinreißen lassen, sonst geht dieser Nutzen möglicherweise verloren. Der Kommunikationsvertrag von Twitter funktioniert wie RSS: Man kann einem Menschen folgen, man kann das aber ganz schnell auch wieder lassen. Kein Anspruch auf Reziprozität! Genausowenig wie bei Blogs.

→ 11 CommentsCategories: Web 2.0

Premiumkunde

April 18, 2008 · No Comments

Ich bin ein Ritter Sport Premiumkunde.

Was das heißt? Scheinbar ist meine direkte Umgebung an der Hohenluftchaussee ein Schwarzes Knusperkeks-Loch. Bei den einschlägigen Geschäften Edeka, Budni, Rewe, Sky und Rewe gibt es im Ritter Sport Regal nur eine sehr gegrenzte Auswahl, das übliche eben: Nougat, Alpenmilch, Traubennuss und diese schrecklichen Saison-Sorten. Komisch, denn sowohl auf der Ritter Sport Startseite als auch im Webshop ist Knusperkeks nicht versteckt, sondern durchaus gut zu finden (wenn man die Tafeln sortiert, liegt Knusperkeks sogar oben).

Nicht so hier, zum Glück gibt es die Tanke. Und da kommt Premium ins Spiel, denn natürlich kostet die Tafel 30 ct. mehr :-(

Die Frage, was mir der Handel damit sagen will, frage ich mal gar nicht erst, zum Glück habe ich ja den Webshop gefunden und muss nur 20 Tafeln bestellen, um die Differenz rauszuhaben. <schüttelt Kopf>

Eine komische Welt. Aber Knusperkeks muss sein, sonst klappt das mit dem inkubieren nicht so

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Demnächst werden iPhone und iPod Touch auch nike+ unterstützen

April 11, 2008 · No Comments

Endlich ist es offiziell, ich singe ja schon längere Zeit das selbe Lied: Schon bald wird die Kooperative nike/Apple nicht nur auf dem iPod nano laufen, sondern auch auf dem iPhone und dem iPod Touch. Das freut mich, denn alleine zu Trainingszwecken bzw. dessen Aufzeichnung leihe ich mir den iPod meiner Frau. Ansonsten nutze ich das N95 bzw. seit neuestem meinen alten, wiederbelebten iPod 3G. Klar, grundsätzlich hilft mir diese Ankündigung nicht, da ich weder das eine noch das andere Gerät besitze, doch ich nehme gern ein gebrauchtes iPhone 1 sobald das iPhone 2 kommt und die Early Adopters upgraden wollen. Oder warte bis Weihnachten ;-)
Also eigentlich nix neues, was ich hier blogge. Warum dann? Um auf rivva zu verlinken? Oder macnotes.de? Oder doch um die Weltherrschaft zu erlangen? Tja, ich muss jetzt mal weg, Rezepte für Apfelkuchen raussuchen…

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